Kiez-Simulator: Was bringt Energy Sharing in meinem Kiez?
Wie viel Sonnenstrom kann Ihr Kiez gemeinsam nutzen – und was könnte er dabei sparen? Passen Sie die Beispielwerte an und probieren Sie Speicher und smartes Laden aus.
Ihre Eingaben werden lokal berechnet. Beim Teilen enthält der Link Ihre ausgewählten Werte. Rechtsstand: Oktober 2026.
Dies ist eine Beispielrechnung mit einem eigenen, vereinfachten Haushalts-Lastmodell. Die Ergebnisse sind keine Prognose für Ihren Haushalt und keine Abrechnungsgrundlage.
So funktioniert Ihr Kiez: ein Tag zum Anschauen
Erkunden Sie Erzeugung, Verbrauch und die bilanzielle Zuordnung des Stroms. Schalten Sie die Hebel ein und spielen Sie den Tag ab: Wie viel Strom bleibt im Kiez, und wie viel geht ins Netz?
- Im Kiez geteilt (Nachbarn, Kiez-Speicher)
- Stromnetz (Einspeisung und Bezug)
- Füllstand der Speicher
Ergebnis für ein Jahr
Rechne …
Annahmen und Grenzen
- Gerechnet wird mit 12 typischen Tagen (je Monat einer) zu je 24 Stunden. Abgerechnet wird beim Energy Sharing nach Viertelstunden; Stundenwerte und monatliche Durchschnittstage können die Gleichzeitigkeit überschätzen. Die Größe dieses Fehlers ist nicht bestimmt.
- Haushalte sind zu drei Gruppen zusammengefasst (Solar mit Speicher, Solar ohne Speicher, ohne Solar). E-Autos und Wärmepumpen gehen als Durchschnitt in jede Gruppe ein.
- E-Autos laden ohne Steuerung abends (18–24 Uhr); „smartes Laden“ folgt dem Sonnenstand und setzt voraus, dass das Auto tagsüber am Haus steht oder im Kiez lädt. Wärmepumpen sind nur fürs Heizen gerechnet, ohne Warmwasser.
- Das Haushalts-Lastmodell verwendet frei gewählte Morgen- und Abendmaxima mit Grundlast und saisonalem Faktor. Es bildet keinen gemessenen oder repräsentativen Haushalt ab. Alle Städte verwenden dasselbe zeitliche Profil.
- Speicher: Wirkungsgrad zusammen rund 90 %. Im „Kiez-Modus“ nehmen sie den Überschuss des ganzen Kiezes auf und geben ihn an alle ab; dieser Strom zählt wie geteilter Strom. Das ist heute technisch und vertraglich aufwendig. Investition, Alterung und Leistungsgrenzen von Speichern werden nicht modelliert.
- Der Netzentgelt-Rabatt ist ein Was-wäre-wenn: In Deutschland gibt es ihn nicht. In Österreich bekommen lokale Energiegemeinschaften rund 57 % Nachlass auf das Netzentgelt.
- Alle Haushalte machen mit und brauchen einen Smart Meter; die Mehrkosten zählen für jeden Haushalt. Preise, Netzentgelte und Abgaben sind dieselben wie im Sparrechner der gewählten Stadt (2026).
- Bei Sharing wechselt die gesamte Netzeinspeisung in Direktvermarktung: übriger Überschuss zum eingegebenen Marktpreis, Marktprämie und variable Vermarktungskosten auf die gesamte Einspeisung einschließlich Sharing. Startwerte für eine neue Anlage: Erlös für den übrigen Überschuss = Jahresmarktwert Solar 2025 (4,51 ct/kWh, netztransparenz.de). Marktprämie = anzulegender Wert (Einspeisevergütung 7,7 ct/kWh plus 0,4 ct/kWh, § 53 EEG) minus Jahresmarktwert = 3,59 ct/kWh (Anlage 1 EEG). Ältere Anlagen haben eigene anzulegende Werte; ohne Förderanspruch ist die Marktprämie 0. Bei negativen Strompreisen entfällt sie (§ 51 EEG); das Jahresmittel berücksichtigt das nicht. Die Vermarktungsgebühr von 0,5 ct/kWh ist eine Annahme – bitte die Werte aus Ihrem Angebot einsetzen. Für alle Anlagen gelten dieselben Jahresmittel; unterschiedliche Förderstände, Monatswerte und Ausfälle müssen in den Eingaben zusammengefasst werden. Hinweise der Bundesnetzagentur zu Direktvermarktung und Förderung.
- Energy Sharing ist nur innerhalb desselben Netzgebiets erlaubt (§ 42c EnWG), ab Juni 2028 auch mit angrenzenden Netzgebieten.
Quellen: Solarertrag-Profil PVGIS © European Union, 2001–2026 (Berlin, Mittel 2019–2023), skaliert auf den Ertrag der Stadt; Haushaltsprofil: eigenes illustratives Lastmodell (Grundlast, Morgen- und Abendmaximum, saisonaler Faktor), keine Messdaten; Heizprofil aus Heizgradstunden der PVGIS-Temperaturen. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Energieberatung.